Presseinformation: Sylvia Lehmann sieht gute Chancen für den Standort Luckenwalde: Schaeffler Betriebsräte zu politischen Beratungen im Bundestag

Seit einigen Wochen ist der Luckenwalder Schaeffler-Standort in der Region und im Land Brandenburg Gesprächsthema. Beschäftigte bangen um ihre Jobs, der ganze Standort bangt um seine Zukunft. Hintergrund ist die Ankündigung des Schaeffler-Konzerns, Werke zu schließen und Mitarbeiter abzubauen – in diesem Zusammenhang steht auch der Luckenwalder Schaeffler-Standort zur Diskussion. Die Politik in Brandenburg hatte sich schnell hinter die Beschäftigten gestellt und für den Erhalt des Luckenwalder Werkes stark gemacht: vom Brandenburger Wirtschaftsminister Prof. Dr. Jörg Steinbach bis hin zur Bundestagsabgeordneten Sylvia Lehmann. Lehmann machte von Anfang an klar, dass es ihrer Ansicht nach für den Schaeffler-Konzern darum gehen muss, sich zukunftsgewandt weiter zu entwickeln statt Werke zu schließen.

Um die weitere Entwicklung auszuloten, traf sich in der vergangenen Woche nun der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Schaeffler AG, Salvatore Vicari, mit den SPD-Bundestagsabgeordneten aus Regionen mit betroffenen Schaeffler-Standorten. Auch Sylvia Lehmann sowie die Luckenwalder Betriebsratsvertreter Frank Hildebrandt und Andrea Grofe waren Teilnehmer der Gesprächsrunde und kämpften für den Standort Luckenwalde. Sylvia Lehmann bezeichnete die Gespräche im Nachhinein als offen und gut, wenngleich es auch noch kein Ergebnis gibt. Sie lobte v.a. auch die Arbeit der Gewerkschaft:„Die IG Metall hat die Betriebsstandorte schon seit längerem auf den Transformationsprozess in der Automobilbranche vorbereitet und innovative Ideen und Konzepte angeschoben. Schon 2018 wurde eine Zukunftsvereinbarung mit Schaeffler abgeschlossen. Deshalb ist unsere Verwunderung nun umso größer, dass Luckenwalde jetzt zur Disposition steht.“

Der Luckenwalder Schaeffler-Standort ist ein klassischer Zulieferbetrieb für Verbrennungsmotoren. Nach aktuellem Stand der Dinge soll ein Teil der rund 400 Arbeitsplätze am Ort abgebaut werden; der Rest des Werkes könnte dann zum Verkauf stehen. Diese Firmenpolitik der Schaeffler AG hinterfragt Sylvia Lehmann: „Es ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, was Schaeffler jetzt in Luckenwalde plant. Ich will daran erinnern, dass dem Unternehmen 2017 zum 25-jährigen Standortjubiläum beschieden wurde, wie innovativ es aufgestellt ist. Nun erwarte ich deshalb, dass sie genau diese Innovationskraft jetzt auch unter Beweis stellen und in Richtung Zukunft denken.“

Sylvia Lehmann verweist in punkto Innovationskraft und Zukunftschancen vor allem auf weitere Impulsgeber in Brandenburg. Dazu zählt sie u.a. die gerade entstehende Tesla-Giga-Factory in Grünheide, die nur gut 60 km vom Luckenwalder Schaeffler-Standort entfernt ist. Oder auch das Wasserstoffzentrum an der Technischen Universität Cottbus, welches dort aktuell im Entstehen ist. Deshalb ist für Sylvia Lehmann ganz klar: „Um den Transformationsprozess weg vom Verbrennungsmotor hin zu den Technologien der Zukunft zu gestalten, müssen schnellstmöglich Kooperationen mit innovativen Standorten und Projekten angeschoben werden. Das sehe ich jetzt als die Verantwortung des Unternehmens für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Weil nicht jede Kooperation sofort entstehen kann, gilt es in naher Zukunft aber zunächst einmal einen vernünftigen Übergang zu organisieren. „Das dauert sicher seine Zeit, aber für diese Übergangszeit sehe ich nicht schwarz. Denn so wie ich die Betriebsräte Frank Hildebrandt und Andrea Grofe kennen gelernt habe, gibt es tolle Ideen und Konzepte für genau diese Transformation. Darauf müssen wir setzen!“ so Sylvia Lehmann abschließend.

Spendenaufruf: Mukoviszidose Landesverband Berlin-Brandenburg

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Als Schirmherrin des Mukoviszidose Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. liegt mir viel daran, dass die Hilfsangebote auch in der momentanen Lage weiter stattfinden können. Dieses Jahr muss der Muko-Freundschaftlauf leider ausfallen – ein Spendenlauf, der die Versorgung der Erkrankten mit gewährleistet. Deshalb bitte ich Sie, den Landesverband mit mir gemeinsam durch Spenden zu unterstützen. 

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE74 10020500 0003533311 
BIC: BFSWDE33BER 

oder unter http://muko-berlin-brandenburg.de/spenden

Das Mehrgenerationenhaus Fontanetreff wird auch über 2020 hinaus vom Bund gefördert

Pressemitteilung  des Diakonischen Werk Lübben gGmbH:

Das Mehrgenerationenhaus Fontanetreff  wird auch über 2020 hinaus vom Bund gefördert

Das Mehrgenerationenhaus Fontanetreff hat nun endlich weitere Planungssicherheit und kann seine erfolgreiche Arbeit für die nächsten 8 Jahre fortsetzen. Wie heute vom Bundesfamilienministerium bekannt gegeben, wird der Bund auch über 2020 hinaus das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser fortführen und die bereits geförderten Mehrgenerationenhäuser auf Antrag ab 2021 weiter fördern. Das ist gerade in der aktuellen Zeit, in der fast alle Angebote und Einrichtungen geschlossen sind und viele nicht wissen wie es weiter geht, eine gute und wichtige Nachricht für den Landkreis Dahme- Spreewald, berichtet die Bundestagsabgeordnete Sylvia Lehmann, die sich seit Jahren für das Mehrgenerationenhaus  Fontanetreff einsetzt.

 „In der aktuellen Corona-Krise zeigen die Mehrgenerationenhäuser Ihre Stärke, auf besondere Situationen schnell reagieren zu können: Sie erbringen angepasste Hilfsangebote wie Telefonnetzwerke gegen Einsamkeit, Nachbarschafts – und Einkaufshilfen, Entwicklung zahlreicher online-Angebote für bestehende Gruppenangebote insbesondere für Senioren, sowie die Organisation bzw. Fortführung von lokalen Tafeln für mittellose Menschen, Sorgentelefone und vieles mehr. Auch im Mehrgenerationenhaus Fontanetreff wird der Kontakt zu Ratsuchenden, Ehrenamtlichen, Gästen und Kindern durch Telefonkontakte und E-mails   aufrecht  erhalten.

„Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus (2017-2020) befindet sich im letzten Förderjahr. Für viele Träger wurde mit Spannung erwartet, ob die Bundesförderung fortgesetzt wird und wenn dann unter welchen Bedingungen. Bislang wurde die Bundesförderung für 4 Jahre bewilligt. Neu ist, dass die Bundesförderung nun über 8 Jahre zugesagt wird. Fortgesetzt wird der erhöhte Bundeszuschuss von 40.000 Euro pro Jahr, den der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erstmals für 2020 beschlossen hatte. Bis dato wurden die Mehrgenerationenhäuser mit 30.000 Euro pro Jahr und Haus gefördert“, sagt Sylvia Lehmann.

 Das Mehrgenerationenhaus Fontanetreff ist eines von deutschlandweit 535 geförderten Häuser und wird vom Bund unterstützt. Insgesamt engagieren sich deutschlandweit mittlerweile fast 37.000 Freiwillige in den Mehrgenerationenhäusern, mit deren Hilfe über 21.000 Angebote umgesetzt und täglich mehr als 60.000 Menschen erreicht werden. Diese Zahlen verdeutlichen die große Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser, vor allem in den strukturschwachen Regionen, in denen die Mehrzahl der Häuser liegt. Aber auch in den strukturstarken Regionen stellen sich die Mehrgenerationenhäuser den Herausforderungen, die von Ort zu Ort variieren und ganz unterschiedliche Maßnahmen erfordern.

Alle Fotos auf dieser Seite: © Diakoniewerk Simeon/Birte Zellentin

Schutzmasken im Bürgerbüro Luckenwalde

Mandy Balke  von „Die 3  Kreativen“  hat uns  Schutzmasken vorbeigebracht – natürlich  immer  unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen. Die  Masken werden von uns gewaschen und einzeln zusammen mit  Flyern zur  Nutzung  verpackt. Danach werden sie in unserem Bürgerbüro in Luckenwalde  den Bürger*innen zur Verfügung gestellt.

Unterwegs im Wahlkreis 62

Um den Wahlkreis 62 einmal in all seinen Facetten zu erleben und mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch darüber zu kommen, was sie politisch am meisten beschäftigt, hat Sylvia Lehmann am Donnerstag ihr Team auf eine Tour durch ihren Wahlkreis mitgenommen.

Der Tag hielt unterschiedliche Stationen bereit, bei denen man die bunte Vielfalt der Region und ihre Bürgerinnen und Bürger kennenlernen konnte. Die erste Etappe führte dabei nach Blankenfelde-Mahlow, wo man sich zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister Michael Schwuchow, an der Angerkuh „Hannah“ zum Gespräch traf. Die von einem Künstler entworfene Metall-Kuh grüßt munter mit verspiegelter Sonnenbrille und rausgestreckter Zunge, bei der Einfahrt in die Ortschaft.  Danach führte der Weg weiter nach Luckenwalde, wo ein kurzer Besuch im neuen Wahlkreisbüro, sowie eine Gesprächsrunde mit den Mitgliedern des Ortsvereins bei einem kleinen Frühstück erfolgte.

Nach der kleinen Stärkung ging es im Anschluss weiter ins Museumsdorf von Glashütten, wo man im Hofladen mit dem Inhaber ins Gespräch kam und sich begeistert über die regionalen Produkte zeigte. Auch die nächste Station hielt kulinarisch einiges bereit. Da der Spreewald besonders für seine Gewürzgurken in ganz Deutschland bekannt ist, erwies sich der Besuch des Hofladens vom Spreewaldhof, in Golßen, als ein informativer Anlaufpunkt.

Von Golßen ging es mit dem Sylvia Mobil, eine Art Bürgerbüro auf Rädern, nach Schlepzig in die „Spreewälder Privatbrauerei 1788“. Wo der Braumeister der Abgeordneten und ihrem Team einen interessanten Einblick in seine langjährige Tätigkeit des Brauens, die historischen Hintergründe des Unternehmens und denen des anliegenden Hotels gewährte.

Der Tour durch den Wahlkreis endete mit einem Besuch der Spreewelten in Lübbenau. Die Spreewelten sind ein in der ganzen Region bekanntes Erlebnisbad, in dem man die Möglichkeit hat neben echten Humboldt-Pinguinen zu schwimmen. Besonders für die Förderung des Tourismus in der Region bietet es einen einzigartigen Anlaufpunkt, im schönen Wahlkreis 62.

Natürlich bietet der Wahlkreis noch viele weitere Attraktionen und einzigartige Naturerlebnisse, die es zu entdecken gilt. Um auch weiterhin persönlich für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein, nutzt Frau Lehmann ein Mobiles Bürgerbüro, in dem sie auf den Marktplätzen Präsenz zeigen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen möchte.